Abriebbild, Profiltiefenmessung, Sommer/Winterreifen-Erkennung? Häufig gestellte Fragen zum ProContour H3-D Reifenmesssystem

Im Folgenden lesen Sie eine Reihe von Fragen, die uns so oder so ähnlich in der vergangenen Zeit auf Messen und in Gesprächen häufiger gestellt wurden. Und die entsprechenden Antworten. Wenn Sie eine Frage haben, schicken Sie uns doch eine Mail, wir antworten Ihnen umgehend.

 

„Die Messung von Reifenprofiltiefen kann ja auch im Speditions- und Transportwesen Sinn machen...“
„Was sind denn eigentlich die typischen Einsatzbereiche für ein ProContour H3-D Messsystem?“
„Wie hoch ist der Installationsaufwand für so ein Messsystem?“
„Wie werden die Schächte oder U-Rinnen gesichert, wenn kein Messsystem installiert ist?“
„Wie sieht die Dokumentation der Messergebnisse aus, welche Ausgabemedien gibt es überhaupt?“
„Welche optionalen Erweiterungen des Systems sind möglich?“
„Das Messsystem basiert auf dem Grundprinzip der Lasertriangulation. Ist das gefährlich und kann es dem...“
„Welche Systemvoraussetzungen müssen gegeben sein?“
„Welche Spurbreiten können abgedeckt werden?“
„Es ist ja möglich, mit dem ProContour H3 D nicht nur den Reifenzustand zu messen, auch Kennzeichen...“
„Welche IT-Komponenten müssen für eine Kennzeichenerkennung zusätzlich integriert werden?“
„Wie werden die Ergebnisse einer Reifenzustandsmessung beim Serviceberater im Autohaus dargestellt?“
„Wie kann die Kamera in einen Pylon mit integriert werden?“
„Kann das ProContour H3 D Messsystem PKW von LKW unterscheiden?“
„Kann das Messsystem Sommer- bzw. Winterreifen unterscheiden?“
„Kann das Messsystem Reifenhersteller unterscheiden?“
„Erkennt das System die Breite des Reifens?“
„Wie groß ist die Messplatte?“
„Können Daten eingespielt bzw. eingegeben werden?“
„Alternativ können über eine Schnittstelle Daten analog in das System eingespielt oder aus einem DMS gezogen werden?“

 

„Die Messung von Reifenprofiltiefen kann ja auch im Speditions- und Transportwesen Sinn machen – beispielsweise, wenn es um Gefahrguttransporte geht. Dazu brauche ich aber doch kein System, das Messungen bei 120 km/h vornimmt.“

„Richtig. Deshalb unterscheiden wir zwischen drei Systemtypen, die bedarfsgerecht für verschiedene Anwendungsfelder konzipiert wurden. Der Systemtyp ProContour H3-D facto zum Beispiel liefert Daten und Dokumentationen zu ein- und ausfahrenden LKW, die Ihren präventiven Sicherheitsüberlegungen genügen. Die Kurzcharakteristik der verschiedenen Typen ersehen Sie bitte in der Anwender-Übersicht.“
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„Was sind denn eigentlich die typischen Einsatzbereiche für ein ProContour H3-D Messsystem?“

„Der primäre Einsatzbereich ist natürlich die automatisierte Profilmessung im Straßenverkehr. Dies liegt im Hoheitsbereich der Verkehrsbehörden. Hier unterscheiden wir:

  • Die generelle automatisierte Verkehrsüberwachung durch Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben
  • Prävention und Sensibilisierung, ebenso aber Verfolgung und Repression
  • verkehrsstatistische Zwecke und Erhebungen

Das Grundkonzept des ProContour H3-D hat aber mittlerweile viele andere Anwendergruppen auf den Plan gerufen. Diese sind sowohl in der Industrie als auch im Handel und Gewerbe zuhause. Hierzu bieten wir bedarfsgerecht und zu einem entsprechenden Preis / Leistungsverhältnis den jeweils idealen und maßgeschneiderten Systemtypen an.“
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„Wie hoch ist der Installationsaufwand für so ein Messsystem?“

„Das hängt vom Anwendungsfeld, vom mobilen oder stationären Einsatz und vom benötigten Systemtypen ab. Grundsätzlich sind natürlich Erdarbeiten für die Einbringung von Schächten oder U-Rinnen nötig. Unsere Erfahrungen zeigen allerdings, dass der Einbau eines Systemtypen bis zur funktionierenden Online-Auswertung einen bis maximal zwei Tage benötigt.“
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„Wie werden die Schächte oder U-Rinnen gesichert, wenn kein Messsystem installiert ist?“

„Für beide Varianten gibt es standardisierte Abdeckungen, die auch verriegelt werden können.“
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„Wie sieht die Dokumentation der Messergebnisse aus, welche Ausgabemedien gibt es überhaupt?“

„Das ist je nach Anwendungsfeld verschieden. Während eine mobile Autobahnkontrolle die Messdaten und Fotos zu beanstandender Fahrzeuge temporär speichert und später via Datenspeicher einer weiteren Folgeinstanz als Datensatz zuführt, will ein Autohaus seinem Kunden nach der Einfahrt in den Annahmebereich die Messdaten nur online im Büro zeigen oder ihm diese präventiv als Ausdruck eines Thermodruckers übergeben.“
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„Welche optionalen Erweiterungen des Systems sind möglich?“

„Denkbar sind verschiedene Erweiterungen. Wir bieten folgende bereits an:

  • Anzeigetafel
  • Kamera zum Erfassen der Verkehrsituation
  • Kamera zur Kennzeichenerkennung
  • Drucker
  • Übergabe der Messergebnisse in eine bestehende Kundensoftware (beispielsweise für Flottenmanagement, Kundenbeziehungsmanagement oder Reifeneinlagerung)

Sollten Sie eine hier nicht aufgeführte Erweiterung benötigen, sprechen Sie uns bitte darauf an.“
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„Das Messsystem basiert auf dem Grundprinzip der Lasertriangulation. Ist das gefährlich und kann es dem Bedienpersonal schaden?“

„Definitiv nein. Die Messgeräte fallen unter die Laserschutzklasse 1, was einem handelsüblichen CD-Player entspricht. Es besteht also weder Gefahr für die Augen noch für die Gesundheit.“
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„Welche Systemvoraussetzungen müssen gegeben sein?“

Hardware

Prozessor: Intel i5-750 Quad Core
Arbeitsspeicher: 4 Gbyte
Netzwerkkarte 1
: 1 Gbit/100 Mbit, beliebiger Hersteller, auch onboard möglich
Netzwerkkarte 2
:
Nicht - Low – Profile (jure):
Intel Produktcode: EXPI9404PT (Retail) oder EXPI9404PTBLK (Bulk Version)
Intel PRO/1000 PT Quad Port Server Adapter
Ethernet-Controller: 2 x 82571GB

Low – Profile (causa; facto; tyre monitor):
Intel Produktcode: EXPI9404PTL (Retail) oder EXPI9404PTLBLK (Bulk Version)
Intel PRO/1000 PT Quad Port Low Profile Server Adapter
Ethernet-Controller: 2 x 82571GB

Dezidierte Grafikkarte: Auflösung 1280 x 1024 (keine shared memory Lösung)
Soundkarte
: optional
USB
: mindestens 4 Anschlüsse
PS/2:
Anschlüsse für Tastatur und Maus (beides auch über USB möglich)
Festplatte
: 80 GB oder größer, 7200 U/min
CDROM
: CDROM- oder DVD-Laufwerk
Gehäuse
: Desktop-PC (Mini-Tower) oder 19"-Einbaugehäuse 4 HE
Netzteil
: ausreichend für obige Komponenten
Monitor
: 22 Zoll, Auflösung 1280 x 1024
Maus
: Standard, PS/2 oder USB
Tastatur
: Standard, PS/2 oder USB, deutsches Layout
Mainboard / System:
Für Umgebungstemperaturen bis 45 °C

Weitere Hardware

1x GBit Switch, 5 Ports, Unterstützung für Jumbo-Frames
(z.B. Cisco SD2005 5-Port 10/100/1000 Switch)
3x Patchkabel Cat 6e, 1,0 Meter (Verbindung Switch - PC)
1x Patchkabel Cat 6e (für Anschluss an Kundennetzwerk)
Stromkabel für PC und Monitor
VGA-Kabel (Verbindung PC- Monitor)

Betriebssystem

Windows XP SP3 international oder Server 2003 SP1 international,
Lizenz muss vorhanden sein.

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„Welche Spurbreiten können abgedeckt werden?“

„Bei den runden Schachtsystemen ist die Messbreite durch die vorgegebenen Standards eingeschränkt. Die maximal mögliche Messbreite beträgt ca. 580 mm. Die Messbreite der eckigen Systeme hängt vom Aufbau ab und bietet mindestens folgende Varianten:

2x 450 mm (450 mm pro Fahrzeugseite)
2x 600 mm (600 mm pro Fahrzeugseite)
4x 450 mm (950 mm pro Fahrzeugseite)
4x 600 mm (1250 mm pro Fahrzuegseite).“

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„Es ist ja möglich, mit dem ProContour H3 D nicht nur den Reifenzustand zu messen, sondern diesen auch einem Kennzeichen zuzuordnen. Wie lange dauert die Kennzeichenerkennung und Datenbereitstellung?“

„Kennzeichenerkennung ? 1,54s; Datenbereitstellung ? 0,36s (jeweils langfristiger Durchschnitt)“

Hintergrundinformationen: Zeitdauer der Kennzeichenerkennung

Ablauf der Überfahrt
Das Profiltiefenmesssystem H3D erhält die Information über ein sich annäherndes bzw. sich entfernenden Fahrzeuges über eine im Messsystem integrierte, magnetfeldbasierende Sensortechnik oder eine externe Induktionsschleife.

Bei Eintritt des Fahrzeuges in den Sensorbereich wird mit dem Ereignis „Fahrzeug Anfang“ die Überfahrt begonnen. Eine Vielzahl von internen Prozessen, betreffend die Messtechnik und Datenorganisation, werden jetzt gestartet. Beim Verlassen des Sensorbereichs endet die Überfahrt mit dem Ereignis „Fahrzeug Ende“. Analog zum Beginn der Überfahrt werden wieder Prozesse ausgelöst, welche unter Anderem die Gesamtauswertung der Überfahrt, den Datenexport und zum Beispiel auch die Darstellung des Messwertes auf der externen Anzeige („Informationsschild“) betreffen.

Für das Funktionsmodul Kennzeichenerkennung ist es möglich, entweder das Ereignis „Fahrzeug Anfang“ oder das Ereignis „Fahrzeug Ende“ zur Auslösung der Kennzeichenerkennung zu verwenden. Für beide Szenarien, die Auslösung der Kennzeichenerkennung bei „Fahrzeug Anfang“ bzw. die Auslösung bei „Fahrzeug Ende“, gibt es keinen Unterschied in der Zeitdauer, welche die Erkennung des Kennzeichen in Anspruch nimmt.

Auszug aus der Protokollierung
Für die Darstellung der Ermittlungszeit der Kennzeicheninformation werden Auszüge aus Protokolldateien aus Systemen im Feldbetrieb herangezogen.

Datenschutz: Da es sich bei den verwendeten Daten um reale Personen, Zeiten und Kennzeichen handelt, sind die rechtsstelligen Ziffern der im Klartext dargestellten Kennzeichen durch „X“ ersetzt. Die Benutzung von Ziffern und Zeichen in Pfadangaben und Dateinamen erlaubt keine Rückschlüsse auf das Kennzeichen.

Da in der Protokollierung eine Vielzahl von weiteren Informationen existiert, diese jedoch die Kennzeichenerkennung nicht betreffen, sind für die Zeitanalyse lediglich das auslösende Ereignis und die Kennzeicheninformationen herausgefiltert.

Die Ereignisse „Fahrzeug Anfang“ und „Fahrzeug Ende“ treten in der Protokollierung mit „Use SMMC 1 for vehicle start -> emit sigVehicleStart“ und „Use SMMC 1 for vehicle start -> emit sigVehicleEnd“ auf. Der Erhalt der Kennzeicheninformation wird mit „Plate string: XXXXX“ protokolliert. Zu Beginn einer jeweiligen Zeile stehen das Datum und die Uhrzeit zum Zeitpunkt der Protokollierung, welche zeitgleich mit der Verarbeitung erfolgt.

Zur Detaillierung der Zeitanalyse werden zwei weitere Protokolleinträge verwendet, diese sind „plate: listening“ und „plate: accepted“. Die Zeit die zwischen diesen Einträgen wird vom Kennzeichen-Erkennungsmodul benötigt und bezeichnet die effektive Zeit welche nötig ist, um die Kennzeicheninformation aus dem Fahrzeugbild der Kennzeichenkamera zu extrahieren.

Für Systeme im Feldbetrieb hat sich die Auslösung der Kennzeichenerkennung durch das Ereignis „Fahrzeug Anfang“ als die praktikablere von beiden Auslösemöglichkeiten herausgestellt. Da während der Überfahrt die Rechenauslastung naturgemäß über der Auslastung zwischen den Überfahrten liegt, ist bei der Auslösung durch das Ereignis „Fahrzeug Ende“ nicht mit einer Verschlechterung der im Folgenden ermittelten Zeiten zur Kennzeichenerkennung zu rechnen.

Auslösung der Kennzeichenkamera mit dem Ereignis „Fahrzeug Anfang“

Überfahrt – Beispieldaten, vollständige technische Protokollierung
2010-08-11 17:25:04,000 [ smmc] [t:MainThread] DEBUG Use SMMC 1 for vehicle start -> emit sigVehicleStart
2010-08-11 17:25:04,265 [vehicle-plate] [t:MainThread] DEBUG plate: get_data: start
2010-08-11 17:25:04,265 [vehicle-plate] [t:MainThread] DEBUG plate: _send_data_request: start
2010-08-11 17:25:04,265 [vehicle-plate] [t:MainThread] DEBUG plate: connected to 10000
2010-08-11 17:25:04,265 [vehicle-plate] [t:MainThread] DEBUG plate: sent trigger
2010-08-11 17:25:04,265 [vehicle-plate] [t:MainThread] DEBUG plate: bound
2010-08-11 17:25:04,265 [vehicle-plate] [t:MainThread] DEBUG plate: listening
2010-08-11 17:25:05,717 [vehicle-plate] [t:MainThread] DEBUG plate: accepted
2010-08-11 17:25:05,828 [vehicle-plate] [t:MainThread] DEBUG plate: received data
2010-08-11 17:25:05,828 [vehicle-plate] [t:MainThread] DEBUG plate: data :?K11.08.10 17:25:050100AC-RCXXX 583\00233143.JPG ?
2010-08-11 17:25:05,828 [vehicle-plate] [t:MainThread] DEBUG plate: _send_data_request: end
2010-08-11 17:25:05,842 [vehicle-plate] [t:MainThread] DEBUG Plate string: AC-RCXXX
2010-08-11 17:25:05,842 [vehicle-plate] [t:MainThread] DEBUG Plate picture: .../00233143.JPG
2010-08-11 17:25:05,842 [vehicle-plate] [t:MainThread] DEBUG plate: get_data: end
2010-08-11 17:25:05,842 [ pcapp] [t:MainThread] DEBUG vehicle_camera: camera not found, using plate_picture
2010-08-11 17:25:05,890 [ smmc] [t:MainThread] DEBUG Use SMMC 1 for vehicle end -> emit sigVehicleEnd

Dauer bis zum Erhalt des Kennzeichen: 1.76s
Dauer der Kennzeichenerkennung: 1.45s
Das Fahrzeug ist in dieser Zeit typisch 5-7m gefahren (bei ~20km/h).

Anmerkung:
Für die Information auf dem Informationsschild wird nicht auf die Aufwertung des Kennzeichens gewartet.

Nach einer Zeitdauer von durchschnittlich 1.91s liegt die Kennzeicheninformation als Zeichenkette (z.B. „S AB 12“) und als Kennzeichenbild der internen Datenverarbeitung vor. Die Ermittlung der genannten Zeitdauer basiert auf Analysen der kontinuierlichen Protokollierung der internen Verarbeitungsprozesse.

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Systemschaubild mit Ethernet- und Spannungsversorgungs-Verbindungen
Die roten Strich-Punktlinien sind Ethernet-Verbindungen.

„Welche IT-Komponenten müssen für eine Kennzeichenerkennung zusätzlich integriert werden?“

Hintergrundinformationen:
Ein Ethernet-Anschluss mit einer Kapazität von 100 Megabit/s (Fast Ethernet / 100BASE-T) oder besser, sowie eine Spannungsversorgung mit ~230V sind notwendig um die Kamera zu betreiben.

Die Entfernung zwischen Kamera und der nächsten aktiven Komponente darf bis zu 100m betragen. Oberhalb dieser Entfernung setzten wir Glasfaserkomponenten ein. Die rechtsstehende Grafik zeigt das an den Messköpfen ein Anschluss zum Anschließen der Kamera bzw. der Info-Schilder vorhanden ist. Natürlich kann der Anschluss ebenso direkt an das Hausnetzwerk erfolgen.

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Abb.1 Realisierte Visualisierung am Arbeitsplatz des Serviceberaters.
Abb.2 Mustervorlage für den Ausdruck eines Fahrzeuges.

„Wie werden die Ergebnisse einer Reifenzustandsmessung beim Serviceberater im Autohaus dargestellt?“

„Am sinnvollsten über eine Integration in das DMS des Autohauses. Alternativ als Ausdruck oder eine akustische Signalgebung.“

Hintergrundinformationen:
Über die beiden wesentlichen Schnittstellenformate (CSV, XML) werden die Daten einem DMS-System zur Verfügung gestellt. Dieses DMS kann die jeweils relevanten Information entnehmen und am Arbeitsplatz visualisieren. In der Abbildung 1 ist dies beispielhaft am System der Firma soft-nrg gezeigt.

Alternativ kann ein Ausdruck, in etwa gemäß des in Abbildung 2 stehenden Musters ausgefertigt werden. Dieser Ausdruck kann direkt von Messsystem als auch aus dem DMS generiert werden. Der Ausdruck hat nach unseren Erfahrungen einen „Beweis“-Charakter für den Autohauskunden. Der Verkauf von Dienstleistungen bzw. Reifen gelingt nach Aussage unseres Kunden mit der längsten Betriebserfahrung mit unserem System mit einem Ausdruck wesentlich einfacher und mit deutlich geringeren Rabatten als ohne den Papierbeweis.

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Abb.1 Beispiel für Einbausituationen mit Pylon.
Abb.2 Beispiel für Einbausituationen mit Mast.

„Wie kann die Kamera in einen Pylon mit integriert werden?“

„Es sind die verschiedensten Bauformen denkbar. Es gibt eine Kamera die in einen Pylon integriert ist.“

Hintergrundinformationen:
Die maximal sinnvolle Entfernung zwischen Kamera und Messgerät bei der noch eine hohe Erkennungsquote erreicht wird, liegt bei 25m. Optimal sind Entfernungen unter 12m. Die beiden rechtsstehenden Bilder zeigen typische Situationen in denen zum einen ein Kameraeinbau in einer Säule und zum anderen ein Kameraeinbau auf einem Mast zu sehen ist. Unser System unterstützt fünf verschiedene Kamerahersteller und bei jedem Hersteller wiederum verschiedene Modelle. Somit sind Lösungen für besondere Einbausituationen immer möglich. Um eine genaue Prüfung der Integration in Ihren Pylon zu prüfen bitten wird um nähere Informationen zu diesem.

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„Kann das ProContour H3 D Messsystem PKW von LKW unterscheiden?“

„Ja“

Technischer Hintergrund zu der Datenbasis für diese Entscheidung:

  • Breite des Latsches in mm mit einer Toleranz von ~3%
  • Spurweite in mm, mit einer Toleranz von ~3%
  • Radlast / Achslast / Fahrzeuggewicht mit einer Toleranz von ~3%
  • Achsabstand (Fahrzeuglänge) in mm. Eine Toleranzangabe ist hier unmöglich da das Fahrerverhalten in Bezug auf die Geschwindigkeit beim Überrollen des nicht vorhersagbar ist. Bei einer gleichmäßigen Überfahrt liegt die Toleranz für den Achsabstand bei ~10cm.
  • Zwillingsbereifung vorhanden.

Vom Kunden muss festgelegt werden bei welchen Rahmenbedingungen von einem LKW ausgegangen wird.

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Abb.1 Beispiel für den Datensatz eines Winterreifens.
Abb.2 Beispiel für den Datensatz eines Sommerreifens.

„Kann das Messsystem Sommer- bzw. Winterreifen unterscheiden?“

„Ja“

Technischer Hintergrund zu der Datenbasis für diese Entscheidung:
Das System nimmt pro Messkopf und damit pro Reifen, mindestens 31.000 Datenpunkte auf. Bei langsamen Überfahrten (<10km/h) ist es ein Mehrfaches an Messpunkten. Aus diesen 3D-Höhendaten wird ermittelt ob der jeweilige Reifen ein Sommer-/ Winterreifen ist. Die Entscheidungssicherheit des Prozesses liegt aktuell bei >95%. Als Datenbasis gegen den dieses Zuverlässigkeit geprüft wurde, lagen 2000 Reifendatensätze vor, die bei Tempo 70km/h auf einer Bundesstraße aufgenommen wurden. Im Anschluss ein Beispiel für den Datensatz eines Winterreifens und eines Sommerreifens.

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„Kann das Messsystem Reifenhersteller unterscheiden?“

„Ja, das System bietet systemimmanent eine Datenqualität und -Quantität die diesen Prozess ermöglicht. Allerdings fehlt uns aktuell eine Datenbank gegen die wir klassifizieren können. Diese Datenbank muss einer regelmäßigen Pflege unterliegen.“

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„Erkennt das System die Breite des Reifens?“

„Ja“

Technischer Hintergrund zu der Datenbasis für diese Entscheidung:
Die Breite des Latsches in mm mit einer Toleranz von ~3% aus den oben dargestellten Bildern errechnet.

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Abb.1 Wesentliche Modul-Kombinationen
Abb.2 Messstelle für LKW im Polizeieinsatz

„Wie groß ist die Messplatte?“

„Auf Basis der Modulbauweise können verschiedene Größen realisiert werden. Eine Vergrößerung z. B. von Pkw-System auf Lkw-System ist nachträglich möglich.“

Auf Grund unseres Modulsystems kann die Breite der Messplatte für eine Reifenspur von 500mm bis 1250mm reichen. Wesentliche / sinnvolle Abmessungen des Systems sind in der folgenden Tabelle aufgeführt. Gemeinsam für alle Versionen gilt die Plattenlänge von 630mm in Fahrtrichtung.

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„Können Daten eingespielt bzw. eingegeben werden? Beispielsweise ich gebe mein Nummernschild und meinen Namen in das System ein (Wie?) und das System erkennt mich?“

„Ja, über die Lösung mit der Webplattform. Gerne zeigen wir Ihnen eine noch in Arbeit befindliche Lösung für diesen Aufgabenbereich.“

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„Alternativ können über eine Schnittstelle Daten analog in das System eingespielt oder auch einem DMS gezogen werden?“

„Ja, über die Lösung mit der Webplattform. Gerne zeigen wir Ihnen eine noch in Arbeit befindliche Lösung für diesen Aufgabenbereich.“

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Einbringung eines Schachtes