„Besser zweimal fragen als einmal irregehen.“

Nicht wissen ist besser als besser wissen. Denn nur wer fragt, erhält Antworten.

Im Folgenden lesen Sie eine Reihe von Fragen, die uns so oder so ähnlich in der vergangenen Zeit auf Messen und in Gesprächen häufiger gestellt wurden. Und die entsprechenden Antworten. Wenn auch Sie Fragen haben, auf die Sie eine Antwort suchen, schicken Sie uns doch eine kurze Mail an: info(at)procontour.com.

„Die Messung von Reifenprofiltiefe kann ja auch im Speditions- und Transportwesen Sinn machen – beispielsweise, wenn es um Gefahrguttransporte geht. Dazu brauche ich aber doch kein System, das Messungen bei 120 km/h vornimmt.“

„Richtig. Deshalb unterscheiden wir zwischen drei Systemtypen, die bedarfsgerecht für verschiedene Anwendungsfelder konzipiert wurden. Der Systemtyp ProContour H3-D facto zum Beispiel liefert Daten und Dokumentationen zu ein- und ausfahrenden LKW, die Ihren präventiven Sicherheitsüberlegungen genügen. Die Kurzcharakteristik der verschiedenen Typen ersehen Sie bitte in der Systemübersicht.“

„Was sind denn eigentlich die typischen Einsatzbereiche für ein ProContour H3-D Messsystem?“

„Der primäre Einsatzbereich ist natürlich die automatisierte Profilmessung im Straßenver-kehr. Dies liegt im Hoheitsbereich der Verkehrsbehörden. Das Grundkonzept des ProContour H3-D hat aber viele andere Anwendergruppen auf den Plan gerufen. Deshalb unterscheiden wir aktuell folgende vier Anwendungsfelder:

Da aber auf der Autobahn ein anderer Systemtyp von Nöten ist, als beispielsweise im grenzüberschreitenden Verkehr zur Schweiz, bieten wir bedarfsgerecht und zu einem entsprechenden Preis / Leistungsverhältnis den jeweils idealen Systemtypen an.“

„Wie hoch ist der Installationsaufwand für so ein Messsystem?“

„Das hängt vom Anwendungsfeld, vom mobilen oder stationären Einsatz und vom benötigten Systemtypen ab. Grundsätzlich sind natürlich Erdarbeiten für die Einbringung von Schächten oder U-Rinnen nötig. Unsere Erfahrungen zeigen allerdings, dass der Einbau eines Systemtypen bis zur funktionierenden Online-Auswertung einen bis maximal zwei Tage benötigt.“

Das folgende Video zeigt die Installation zweier Schächte in die B34 bei Waldshut-Tiengen.



„Wie werden die Schächte oder U-Rinnen gesichert, wenn kein Messsystem installiert ist?“

„Für beide Varianten gibt es standardisierte Abdeckungen, die auch verriegelt werden können.“

„Wie sieht die Dokumentation der Messergebnisse aus, welche Ausgabemedien gibt es überhaupt?“

„Das ist je nach Anwendungsfeld verschieden. Während eine mobile Autobahnkontrolle die Messdaten und Fotos zu beanstandender Fahrzeuge temporär speichert und später via Datenspeicher einer weiteren Folgeinstanz als Datensatz zuführt, will ein Autohaus seinem Kunden nach der Einfahrt in den Annahmebereich die Messdaten nur online im Büro zeigen oder ihm diese präventiv als Ausdruck eines Thermodruckers übergeben.“

„Welche optionalen Erweiterungen des Systems sind möglich?“

„Denkbar sind verschiedene Erweiterung. Wir bieten folgende bereits an:

  • Anzeigetafel
  • Kamera zum erfassen der Verkehrsituation
  • Kamera zur Kennzeichenerkennung
  • Drucker
  • Übergabe der Messergebnisse in eine bestehende Kundensoftware (beispielsweise für Flottenmanagement, Kundenbeziehungsmanagement oder Reifeneinlagerung)

Sollten Sie eine hier nicht aufgeführte Erweiterung benötigen, sprechen Sie uns bitte darauf an.“

„Das Messsystem basiert auf dem Grundprinzip der Lasertriangulation. Ist das gefährlich und kann es dem Bedienpersonal schaden?“

„Definitiv nein. Die Messgeräte fallen unter die Laserschutzklasse 1, was einem handelsüblichen CD-Player entspricht. Es besteht also weder Gefahr für die Augen noch für die Gesundheit. “

„Welche Systemvoraussetzungen müssen gegeben sein?“

Hardware:

  • Ein i720 oder schneller mit 4GB RAM und einer dedizierten Intel GBit Ethernetkarte ist empfohlen. Die Prozessverteilung ist auf diesen Prozessor optimiert.
  • Ethernetkarte der Typen:
    Intel® PRO/1000 GT Desktop Adapter zwei Port
    Intel® PRO/1000 PT Quad Port Server Adapter
  • Ein schnelles Dual-Core System mit mehr als 2,5GHz, 2GB RAM mit den genannten Karten.
  • Eine 1GBit/100MBit Ethernetkarte
  • (Typ: beliebig für die Kennzeichenkamera und Fahrzeugkamera).
  • Eine Festplatte mit mindestens 7200U/min und einer Kapazität von mindestens 80GB.

Betriebssystem:

  • Windows XP-SP2 oder Server 2003-SP1

Weitere Komponenten:

  • Zum lesen der Hilfedatei wir der PDF Reader benötigt
  • Treiber für die Intel Netwerkkarte
  • Pleora-Treiber  (High-Performance Netwerkkarten Treiber)
  • QT-Runtime
  • Halcon-Runtime 8.0 mit USB-Dongle
  • Ranger Icon-Lib 3.3.2.31 (Treiber für die Kamera)
  • Software zur Kennzeichenerkennung (CAR READER)

„Welche Spurbreiten können abgedeckt werden?“

„Bei den runden Systemen ist die Messbreite der Systeme durch die vorgegebenen Standards eigeschränkt. Die maximal mögliche Messbreite beträgt ca. 580 mm.

Die Messbreite der eckigen Systeme hängt vom Aufbau ab. Die untenstehende Grafik gibt die zur Berechnung notwendigen Daten für den Typ 1+1 an.

Eine weitere Einbaumöglichkeit stellt der Typ 2+2 dar, der in der folgend Grafik genauer erläutert wird.“